Bei höheren Spritpreisen macht das Benzinsparen immer mehr Sinn. Wir zeigen Ihnen wie es geht;)
Während man beim Automatikgetriebe keine direkte Einflußmöglichkeiten auf die Gangwahl hat, so kann man bei normaler Strecke (Ausnahme unter anderem: Berge) mit manueller Schaltung durch frühes Hochschalten der Gänge Benzin sparen. Moderne Automatikgetriebe verhalten sich hier in der Regel ähnlich und bei manchen Autos kann man die Automatikeinstellungen auswählen, beispielsweise durch Umstellen von "sportlich" auf "ökonomisch".
Viele Autofahrer fahren sehr schnell an rote Ampeln heran und bremsen den Wagen sehr knapp vor der Ampel ab, dadurch geht viel Energie und damit auch Benzin unnötig verloren. Daher sollte man rechtzeitig vor der roten Ampel den Wagen am Besten mit eingelegten Gang (siehe weiter unten) ausrollen lassen - Allerdings sollte man dabei kein Hindernis (und Ärgernis) werden: diese Regel ist auf vielbefahrenen Straßen beispielsweise im Stadtverkehr nicht einzuhalten, denn durch eine solche Fahrweise haben die Ampelphasen weniger Durchsatz und die Strecken zwischen zwei Ampeln werden nicht mit genügend Autos "befüllt", sodass hier leicht ein Stau entstehen kann.
Beim Abbremsen des Autos (wenn es die Situation zulässt!) ist es benzinsparender, wenn man nicht die Kupplung tritt und bremst, sondern den Wagen mit eingelegten Gang (gegebenenfalls: herunterschalten) weitestgehend ausrollen lässt (Motorbremse) und erst kurz vor Stillstand die Kupplung tritt und bremst. Denn: Während man die Kupplung getreten hat, verbraucht der Motor mehr Benzin für die Leerlaufdrehzahl, als wenn man einen Gang eingelegt hat und kein Gas gibt - in diesem Fall nämlich gar keins.
Nicht nur für die Lebensdauer des Reifens ist der Reifendruck entscheidend, man kann auch mit leicht überhöhten Reifendruck Benzin sparen, da dadurch der Reibungswiderstand zur Fahrbahn verringert wird.
Man muss dabei allerdings aufpassen, da zu stark erhöhter Reifendruck auch gefährlich ist, da dadurch der Reifen nur im mittleren Bereich des Profils aufliegt und die Bodenhaftung zum Beispiel beim Bremsen und Lenken schlecht ist.
Zu niedriger Druck im Reifen hingegen bewirkt, dass der Reifen zu platt mit dem Profil aufliegt oder gar im Extremfall der mittlere Teil des Profils hochgewölbt wird, somit keine wirkliche Auflage und Bodenhaftung hat, sowie das Gummi ständig eingeknickt wird und schnell kaputt gehen kann.
Achten Sie darauf, dass Dinge die nicht benötigt werden, nicht ständig mit dem Auto herumkutschiert werden. Zum Beispiel werden oftmals Getränkekästen noch auf mehrere zusätzliche Fahrten mitgenommen anstatt gleich ins Haus gebracht zu werden - jedes Kilo extra kostet auch Benzin! Genauso verhält es sich natürlich auch mit Dachgepäckträgern und besonders Skiboxen auf dem Dach, welche zusätzlich noch den Luftwiderstand des Fahrzeugs sehr stark negativ verändern.
Klimaanlagen und Sitzheizungen sollten nur eingeschaltet werden, wenn sie wirklich benötigt werden, da sich ihr Energieverbrauch auch im Bezinverbrauch widerspiegelt.
Wechseln sie ihre Winterreifen gegen Sommerreifen aus, sobald es die Jahreszeit erlaubt, da Winterreifen eine höhere Bodenhaftigkeit besitzen und somit auch mehr Benzin verbrauchen.
Vorausschauend sollte man natürlich immer Fahren, da sich so viele kritische Situationen vermeiden lassen. Aber auch in Hinblick auf das Benzinsparen wirkt es sich positiv aus, da sie beispielsweise mit jedem Abbremsen Energie verschwenden.
In Situationen, wo sie länger warten müssen, wie zum Beispiel vor Schranken an Bahnübergängen oder beim Warten auf Passagiere vor deren Haustür können sie auch den Motor abstellen.
Sie sollten den Motor erst anschalten, wenn Sie wirklich losfahren! Dinge wie das Anschnallen, das Einstellen der Spiegel und ähnliches, lassen sich meist auch per ausgeschalteten Motor bewerkstelligen.