Bei der Anschaffung eines Fernsehers gibt es viel zu bedenken: Größe, Preis, Bildqualität, Röhre, Plasma oder LCD?
Ein ganz wichtiger Aspekt, der über Design und visuellem Genuss oft vergessen wird, aber schon bei der Anschaffung berücksichtigt werden sollte, ist der Stromverbrauch. Dieser bestimmt einen wesentlichen Kostenfaktor des Gerätes.
Hinsichtlich Design und Platzverbrauch ist er sicherlich nicht die Nummer 1, bezüglich des geringsten Stromverbrauchs schon: der gute alte Röhren-Fernseher. Ein Röhren-Monitor verbraucht bei entsprechender Bildschirmdiagonale weitaus weniger Energie als ein LCD- oder Plasma-Bildschirm.
LCD- und Plasma-Bildschirme haben sich im Hinblick auf den Stromverbrauch inzwischen angeglichen. Sofern sämtliche sich noch in der Entwicklung befindenden technischen Probleme behoben werden, sind jedoch Fernseher mit Organischen Leuchtdioden (OLED) die energiesparendste Alternative und damit eventuell die Lösung der Zukunft.
Grundsätzlich gilt: Je größer der Fernseher, desto mehr Strom wird verbraucht. Man sollte sich deshalb vor dem Kauf überlegen, welche Programme man auf diesem Fernseher anschauen möchte. Dient er hauptsächlich als Informationsquelle im Hinblick auf Nachrichten und ähnliche Sendungen, reicht ein verhältnismäßig kleiner Bildschirm aus. Liebt man jedoch Kino- und Naturfilme, sollte eine gewisse Größe für den visuellen Genuss nicht unterschritten werden.
Vor dem Kauf sollten Sie den Verkäufer bitten, Ihnen Daten zum Stromverbrauch des Fernsehers vorzulegen, und zwar sowohl für den Betrieb als auch für den Stand-By-Modus. Entweder er erbringt diesen Nachweis direkt vor Ihren Augen mithilfe eines Energiemeßgerätes oder er zeigt Ihnen die entsprechenden Angaben im Handbuch des Gerätes.
Durch den Vergleich des Stromverbrauchs werden Sie erhebliche Unterschiede in den Folgekosten feststellen.